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  • Hybrides Arbeiten: „Man muss viel kommunizieren“

    13 März 2025

    Konica Minolta setzt auf flexibles Arbeiten – nicht der Arbeitsort, sondern die Leistung zählt. Was so einfach klingt, kann in der Praxis durchaus für Diskussionen sorgen. Jedes Team muss für sich eine passende Lösung finden. Wir stellen einige davon vor – hier das Infor-Development-Team, das die Möglichkeiten des ortsflexiblen Arbeitens besonders stark auskostet.

    A man in a green shirt is working on his laptop at a table by a window.
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  • Welche Rolle spielt das Homeoffice bei euch und wie oft trefft ihr euch im Büro?
  • Wie findet ihr dieses Arrangement?
  • Was ist eurer Meinung nach wichtig, damit das flexible Arbeiten gut funktioniert?
  • Weiter-Digitalisierung für die Industrie

Konica Minolta setzt auf flexibles Arbeiten – nicht der Arbeitsort, sondern die Leistung zählt. Was so einfach klingt, kann in der Praxis durchaus für Diskussionen sorgen. Jedes Team muss für sich eine passende Lösung finden. Wir stellen einige davon vor – hier das Infor-Development-Team, das die Möglichkeiten des ortsflexiblen Arbeitens besonders stark auskostet.

Welche Rolle spielt das Homeoffice bei euch und wie oft trefft ihr euch im Büro? 
 

Tereza Krizkova: Unser Team arbeitet über ganz Deutschland verteilt. Die meisten, inklusive mir, arbeiten fast völlig remote. Einige gehen zumindest gelegentlich ins Büro. Alle drei Monate gibt es jedoch ein großes Team-Meeting vor Ort an unserem Hauptstandort in Mülheim. Da treffen wir einander zwei Tage lang persönlich, auch mit den anderen Teams unserer Abteilung. 

 

Claudia Wolf: Ich arbeite ebenfalls so gut wie immer im Homeoffice. Ich habe jedoch mit einigen Kolleg*innen vereinbart, dass wir uns circa alle drei Wochen im Büro treffen, um gemeinsam Mittag zu essen und uns auch auf einer anderen, persönlichen Ebene auszutauschen. 

Tereza Krizkova, Team Managaer Infor Development, Business Software Delivery bei Konika Minolta
Tereza Krizkova

Teamleiterin Infor Development

Ich bin ein großer Fan des mobilen Arbeitens und froh, nicht jeden Tag zwei Stunden im Bus sitzen zu müssen.

Wie findet ihr dieses Arrangement? 



Claudia Wolf: Für mich passt es super gut und ich bin wirklich dankbar, dass es diese Möglichkeit des Homeoffice gibt. Ich kann besser arbeiten, wenn ich meine Ruhe habe. Außerdem bekommen wir gerade Nachwuchs, das heißt mein Alltag wird sich ziemlich ändern. Mit einem kleinen Kind zuhause macht die Möglichkeit, von zuhause zu arbeiten, das Leben noch einmal leichter. 

 

Tereza Krizkova: Ich bin ebenfalls ein großer Fan des mobilen Arbeitens. Vor allem als mein Sohn noch kleiner war, war diese Flexibilität extrem hilfreich. Aber auch jetzt bin ich froh, nicht jeden Tag zwei Stunden im Bus sitzen zu müssen. Ich arbeite gerne fünf Tage die Woche remote. Ich bin auch der Meinung, dass man zuhause effizienter ist als im Büro. 

Ich finde es wichtig, aufeinander aufzupassen. Als Kolleg*innen haben wir auch eine Verantwortung füreinander.
Claudia Konica Minolta

Was ist eurer Meinung nach wichtig, damit das flexible Arbeiten gut funktioniert? 



Tereza Krizkova: Dass ich meinem Team vertrauen kann. Und man muss viel kommunizieren. Ich tausche mich mindestens alle zwei Wochen sowie zusätzlich nach Bedarf mit jedem Teammitglied persönlich aus. Und das Treffen vor Ort einmal im Quartal ist wirklich wichtig. Auch wenn die meisten extra anreisen müssen: Es zahlt sich aus. Man spürt dabei die Zugehörigkeit zum Team und zum Unternehmen, es ist eine Bestätigung, dass man hier richtig ist. Deswegen wollen wir auch unbedingt, dass es weiter stattfindet. 



Claudia Wolf: Ich verstehe es, wenn manche lieber ins Office gehen. Für manche ist das Büro ein wichtiger sozialer Ort, während sie zuhause vielleicht alleine sind. Ich finde es wichtig, aufeinander aufzupassen. Wenn man miteinander telefoniert, auch mal zu fragen, wie geht es dir? Darauf zu achten, ob es jemandem vielleicht nicht gut geht. Als Kolleg*innen haben wir auch eine Verantwortung füreinander.

Warum Konica Minolta beim „Back to Office“-Trend nicht mitmacht? Das erklärt HR-Chefin Katrin Oppermann im Interview. 

Weiter-Digitalisierung für die Industrie

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