Der globale Etikettenmarkt soll bis 2032 auf 20 Milliarden US-Dollar wachsen. Besonders spannende Möglichkeiten bietet die digitale Drucktechnologie. Was macht die Label-Produktion so attraktiv – und wie profitieren Druckdienstleister davon?
Vor zehn Jahren wagte Konica Minolta den Einstieg in den Etikettenmarkt – ein Segment, das damals von traditionellen Druckverfahren dominiert wurde. Heute, ein Jahrzehnt später, steht das Unternehmen als Marktführer im digitalen Etikettendruck da: über 1.700 Maschinen weltweit, mit einer Technologie, die Branchenstandards neu definiert, und weiterhin auf klares Wachstum eingestellt.
„Wir sind Vorreiter in der digitalen Etikettenproduktion, die mehr denn je spannende Möglichkeiten für Druckdienstleister bietet“, sagt Toshi Uemura, Executive Officer und Leiter Industrial Print bei Konica Minolta Europe. „Durch die enge Zusammenarbeit mit unseren Kunden helfen wir ihnen, Herausforderungen zu meistern – von kürzeren Lieferzeiten und kleineren Auftragsvolumina bis hin zum Mangel an Fachkräften und Umweltanliegen.“
„Durch die enge Zusammenarbeit mit unseren Kunden helfen wir ihnen, Herausforderungen zu meistern – von kürzeren Lieferzeiten und kleineren Auftragsvolumina bis hin zum Mangel an Fachkräften und Umweltanliegen.“
Toshi Uemura, Executive Officer und Leiter Industrial Print bei Konica Minolta Europe
Neue Etiketten-Welt: kleinere Auflagen, personalisierte Inhalte
Etiketten sind allgegenwärtig – und doch nahm sie lange niemand richtig wahr. Das hat sich geändert. Der globale Etikettenmarkt befindet sich in einem radikalen Wandel: Kleinere Auflagen, personalisierte Inhalte und die Forderung nach nachhaltigen Lösungen zwingen die Branche zum Umdenken. Zugleich werden Etiketten immer wichtiger: Laut dem Marktforschungsunternehmen Smithers Pira wird der Markt bis 2032 auf 20 Milliarden US-Dollar anwachsen – ein Plus von fast 60 Prozent innerhalb von zehn Jahren.
Die Treiber der Label-Revolution
Doch was treibt diese Dynamik an? Vier Faktoren sind entscheidend:
Der Konsumgüterboom: Europa produziert und konsumiert mehr denn je – und jede Dose, jede Flasche, jedes Paket braucht ein Etikett.
Regulatorischer Druck: Strengere Vorschriften, besonders in der Lebensmittel- und Pharmaindustrie, erfordern präzisere, informativere Kennzeichnungen.
Technologischer Fortschritt: Digitale Druckverfahren ermöglichen Individualisierung in Echtzeit – ein Game-Changer für Marken und Hersteller.
Nachhaltigkeit als Must-have: Verbraucher und Unternehmen fordern umweltfreundliche Alternativen. „Grüne“ Etiketten sind kein Nischenthema mehr, sondern werden zum Muss.
„Heutzutage muss eine Maschine sehr schnell und flexibel sein – und genau das erhalten wir von Konica Minolta. Wir können extrem schnell reagieren und produzieren, alles in höchster Qualität.“
Sebastian Firus, Geschäftsführer Firus Druck
Der Erfolgscode: Qualität trifft Produktivität
Konica Minoltas Aufstieg ist kein Zufall. Analysten von IDC sprechen von einem „Sweet Spot“: die perfekte Balance zwischen Qualität und Produktivität. Das Ergebnis? 2024 führte das Unternehmen den Markt an. Das Herzstück der Strategie: die AccurioLabel-Serie. Diese digitalen Druckmaschinen haben kleinen und mittleren Betrieben die Tür zur High-end-Etikettenproduktion aufgestoßen, bieten aber auch großen Playern Flexibilität.
Perfekte Weinetiketten innerhalb von Stunden
Wie können Druckdienstleister von den Chancen im Label-Markt profitieren? „Heutzutage muss eine Maschine sehr schnell und flexibel sein – und genau das erhalten wir von Konica Minolta“, erklärt Sebastian Firus, Geschäftsführer von Firus Druck, und gibt ein Beispiel: „Weingüter müssen Füllungen kurzfristig umplanen können, das bedeutet Just-in-Time-Produktion. Wenn zum Beispiel um 10:00 Uhr morgens die Daten eintreffen, können wir so produzieren, dass die Etiketten innerhalb weniger Stunden auf der Flasche sind. Weil wir den Workflow und die dazugehörige Software von Konica Minolta nutzen, können wir extrem schnell reagieren und produzieren – alles in höchster Qualität. Das ist beeindruckend.“
Die Zukunft: Smarter, schneller, nachhaltiger
Konica Minolta ruht sich nicht auf seinen Lorbeeren aus. Auf der diesjährigen Labelexpo präsentierte das Unternehmen einen Prototypen der nächsten AccurioLabel-Generation – die Markteinführung ist für Herbst 2026 geplant. Das Unternehmen will nicht nur Maschinen verkaufen, sondern Partnerschaften eingehen. Das Ziel ist, Druckereien dabei zu unterstützen, die Herausforderungen von morgen zu meistern – sei es durch Automatisierung, KI-gestützte Qualitätssicherung oder nachhaltige Prozesse.