Cloud-Trends 2018

Langenhagen | 9 Januar 2018

Mittelstand interessiert sich zunehmend für Software-as-a-Service

Der Weg von On-Premise-Lösungen geht zu Ende. Auch wenn der deutsche Mittelstand aktuell noch zurückhaltend beim Thema Cloud Computing ist, steigt das Interesse an Software-as-a-Service deutlich. Laut den Experten des IT-Dienstleisters Konica Minolta ist eines der größten Hemmnisse für die Einführung der Cloud in KMUs das Fehlen an Digitalisierungs-Spezialisten, die einen umfassenden Blick auf die neuen Herausforderungen haben. Mit welchen Themen sich deutsche Mittelständler 2018 rund um die Cloud beschäftigen, hat Konica Minolta zusammengestellt.


1. Internet of Things: Ursache für Big Data 2.0?

Das Internet of Things (IoT) ist zunehmend ein Thema für mittelständische Unternehmen. Da die Rahmenbedingungen wie zum Beispiel Protokollstandards von großen Playern wie Microsoft, SAP und Siemens nun definiert werden, findet IoT auch den Weg in den größeren produzierenden Mittelstand. Fertigungsunternehmen achten bereits heute bei der Neuanschaffung von Maschinen darauf, welche Sensordaten sie aufweisen und welche Daten damit ausgelesen werden können. Insbesondere in den Bereichen Predictive Maintenance und Services eröffnen sich hier Marktchancen. Das IoT geht zudem einher mit der Analyse sehr großer Datenmengen (Big Data). Cloud-Lösungen helfen bei der besseren Nutzbarmachung dieser Daten.

2. Social Media-Kanäle mit Vertriebsaktivitäten koppeln

Schon 2017 wurden Social Media-Kanäle mit Unternehmenssoftware wie CRM und ERP kombiniert, um die Stimmung der Endkunden zu ermitteln. Dies ermöglichen kognitive Services. Auf Basis der so erlangten Erkenntnisse lassen sich Vertriebskanäle entsprechend steuern, beispielsweise indem bestimmte Nutzer gezielt mit Werbung über andere Kanäle angesprochen werden. Dieser Trend wird sich 2018 weiterentwickeln.

3. Dauerthema Software-as-a-Service (SaaS)

SaaS spielt auch im nächsten Jahr weiterhin eine wichtige Rolle. Die am weitesten verbreitete SaaS-Applikation, Office 365, wird noch stärker genutzt. Ein ähnliches Preis-/Mietmodell gibt es bereits auch bei Business-Produkten wie CRM, ERP oder im Dokumentenmanagement-Bereich. Hier wird für das Jahr 2018 ebenfalls ein Anstieg erwartet. Services werden zunehmend Cloud-ready. Auch wenn der deutsche Mittelstand noch zurückhaltend reagiert, zeigen Gespräche mit Kunden das steigende Interesse.

4. Datenschutzgrundverordnung: Unternehmen tappen im Dunkeln

Das Thema Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) steht im nächsten Jahr zwangsläufig auf der Agenda von KMUs. Obwohl die Rahmenbedingungen bekannt sind, ist in vielen Unternehmen noch unklar, wie diese tatsächlich umgesetzt werden. Während beispielsweise die Datenschutzbehörden möglichst alle Daten anonymisieren möchten, will die Finanzbehörde nach wie vor alle getätigten Transaktionen im Detail nachvollziehen. Dazu müssen natürlich unter anderem persönliche Daten vorgehalten werden. Dies ist nur ein einfaches Beispiel aus dem komplexen Zusammenspiel von Datenschutz und Praxisanforderungen in Unternehmen.

5. KMUs setzen vermehrt auf Hybrid Cloud-Lösungen

Insbesondere auf Basis der Digitalisierung beschäftigt sich der Mittelstand hierzulande zunehmend damit, durch Cloud-Lösungen unabhängig von Legacy-Systemen zu werden. So lösen KMUs im ersten Schritt Einzellösungen wie Backup-Services oder Datensicherung durch die Cloud ab. Dabei geht der Trend immer mehr zu Hybrid Cloud-Lösungen.

6. Experten in Unternehmen fehlen

Insbesondere in mittelständischen Unternehmen fehlen Experten, die einen umfassenden Blick auf die neuen Herausforderungen durch die Digitalisierung und die technischen Möglichkeiten dafür haben. Zum einen gibt es generell einen Mangel an Fachkräften, zum anderen sind gerade im Mittelstand oft ältere Mitarbeiter in Führungspositionen tätig, die der Digitalisierung und damit auch Cloud-Lösungen eher kritisch gegenüberstehen oder damit überfordert sind.

7. Infrastrukturdienste kommen zunehmend aus der Cloud bzw. werden ausgelagert

Unter anderem getrieben durch den Fachkräftemangel verlagert sich das klassische Projektgeschäft mehr und mehr in die Cloud. Unabhängig davon, ob es sich um zusätzlichen Storage oder Backup-Software handelt, Infrastruktur muss nicht mehr inhouse zur Verfügung gestellt werden, sondern wird als Dienst betrieben. Allerdings setzen deutsche Mittelständler nur dann auf Outsourcing, wenn es unbedingt notwendig ist. Während Managed Services wie User Help Desk (UHD) oder Desktop-Services aufgrund des genannten Fachkräftemangels vermehrt an externe Dienstleister ausgelagert sowie Büro-Software in die Cloud verlagert werden, behalten KMUs kritische Geschäftsanwendungen auch weiterhin lieber im eigenen Unternehmen.


 


Über Konica Minolta Business Solutions Deutschland

 

Konica Minolta Business Solutions Deutschland gestaltet den intelligent vernetzten Arbeitsplatz und begleitet seine Kunden als verlässlicher und professioneller Partner durch die digitale Ära, indem es für seine Kunden Mehrwert aus Daten schafft. Mit seinen smarten Office-Produkten wie marktführenden Drucksystemen, Cloud-Services und IT-Dienstleistungen unterstützt das Unternehmen u. a. mobiles Arbeiten und die Optimierung und Digitalisierung von Geschäftsprozessen. Dabei ist Konica Minolta laut aktueller IDG Kundenumfrage der führende Managed Service Provider in Deutschland, der im Rahmen seiner IT-Dienstleistungen Business-Software, Infrastruktur- und Securitylösungen bietet.

 

Darüber hinaus begleitet Konica Minolta als 10-jähriger Marktführer im Produktionsdruck und als einer der führenden Anbieter im Bereich Inkjet, Veredelung und Etikettendruck seine Kunden bei der Entwicklung neuer Geschäftsmöglichkeiten - mit modernster Technologie, Software und neuesten Innovationen in den Bereichen Druck, Anwendungen und Know-how.

 

Mit Lösungen im Bereich Video-Services und Healthcare deckt Konica Minolta ein breites Spektrum an Hardware, Software und Dienstleistungen ab. Dabei garantiert der das Unternehmen Kundennähe und professionelles Projektmanagement über den direkten Vertrieb sowie rund 300 Partner.

 

Den Hauptsitz der Konica Minolta Business Solutions Deutschland GmbH in Langenhagen leiten die Geschäftsführer Joerg Hartmann und Kenichiro Fukasawa. Die Konica Minolta Business Solutions Deutschland GmbH ist eine 100% Tochter der Konica Minolta Inc. mit Sitz in Tokio, Japan. Mit rund 44.000 Mitarbeitern weltweit (Stand März 2020) erzielte Konica Minolta, Inc. im Geschäftsjahr 2019/2020 einen Nettoumsatz von rund 8,2 Milliarden Euro.

 

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