Datenschutz hat höchste Priorität

| 30 März 2021

Die meisten "legacy" Back-up-Lösungen, die es noch am Markt gibt, sind einfach ... nicht so gut. Es kostet IT-Mitarbeiter zu viel Zeit, sich damit auseinanderzusetzen und alte halten den Fortschritt von Unternehmen zurück.


 


Moderne Backup-Technologie ist viel agiler und facettenreicher. Zahlreiche Optionen und Skalierungen machen die Wahl zur Qual. Heutzutage müssen IT-Verantwortliche nämlich schon mehrere Schritte im Voraus planen. Dabei spielen Faktoren wie Ransomware, Herstellerabhängigkeit, Storage-Kapazität und Cloud eine wichtige Rolle. Hinzu kommen unberechenbare Dinge wie Wirtschaftskrisen, Umweltkatastrophen oder ein Jahr wie 2020.

Apropos 2020: Mit Hochdruck wurden Mitarbeiter in remote work Arbeitssituationen gesteckt. Besonders die IT ist hier in den Fokus des Interesses gerückt - genauso wie Datensicherheit. Ein Thema, das sonst gerne ‘morgen‘ angegangen wird, muss jetzt Ihre Nummer 1 Priorität sein. Die richtige Backup-Strategie ist ein wichtiger Teil davon.

In einer Umfrage* unter 1.500 IT-Experten gaben nur 2% an, dass Sie keinen Vorteil durch eine neue Backup-Lösung sehen. 

Im Umkehrschluss denken also 98% von IT-Experten, dass eine moderne Backup Lösung durchaus von Vorteil wäre. Hier sind 5 Gründe, weshalb das so ist.


#1 Das Backup ist unzuverlässig


Der Hauptgrund eine Backup-Lösung zu wechseln ist mangelnde Zuverlässigkeit. Das rührt daher, dass ein 20 Jahre alter Code für modernere IT-Herausforderungen hingebogen werden muss - unmöglich!

Hinzu kommt drohender Datenverlust durch laufende Deduplikation in Datenbanken. Viele Lösungen besitzen keine Datenwiederherstellungs-Verifikation oder bieten diese Möglichkeiten nur für bestimmte Plattformen an. Ein weiteres Problem ist die Undurchsichtigkeit von Prozessen. Zu oft bekommen IT-Mitarbeiter erst zu spät mit, dass etwas mit dem Backup nicht stimmt. Vergleichbar wäre es, mitten in einem Regengewitter ein Leck im Dach festzustellen.

Der Anspruch an Ihre Backup-Lösung sollte Seelenfrieden sein. Einstellungen vornehmen und vergessen. Weil das System absolut zuverlässig läuft.
 


#2 Mit allen von mir benötigten Features wird's teuer


Die Kosten, um Datenschutz zu berechnen, werden traditionell auf Hardware, Software und Storage gerechnet. Dabei können schnell Abhängigkeiten entstehen, wenn Software beispielsweise nur eine bestimmte, teure Hardware unterstützt. Es gibt allerdings genügend Software-Lösungen, die Add-ons, Zweitkomponenten oder laufende Services unterstützen - wichtig ist, diese in die Kalkulation einzuberechnen. Storage-Lösungen sind mittlerweile durchaus fähiger, als nur Daten zu lagern. Dabei gilt es, die richtige Balance zwischen Performance, Kosteneffizienz und Wiederherstellungs-SLAs zu finden.

Vergessen Sie nicht die "versteckten Kosten": Downtime und Datenverlust - autsch! 
Neben den hohen Kosten können Image- und Kundenverlust nochmal richtig weh tun, genauso wie der Ausfall von Arbeitszeit in Ihrem Unternehmen.

Bei der Berechnung einer neuen Backup-Lösung sollten Sie die Anschaffungskosten auf jeden Fall mit den Ausfallkosten vergleichen. Zudem ermöglicht eine zuverlässige Backup-Lösung mehr Kapazitäten für Ihre IT-Experten, damit diese mehr Zeit haben: für wichtigere Projekte in Ihrer digitalen Transformation.
 

#3 Der ROI ist nie eingetreten


Kennen wir alle: Die versprochene Funktionalität ist in der Praxis dann doch nicht so gegeben. Aber es gibt einen Workaround - zu dem wir noch einen Workaround brauchen. Aus simpel ist plötzlich komplex geworden. Im ROI-Kalkulator sah noch alles sehr gut aus, in der Realität stapeln sich die Kosten.
Ein weiterer ROI, den Sie beachten sollten, ist die Weiterverarbeitung von Daten. Alle Datenschutz-Lösungen beinhalten nun mal... Daten. Und heutzutage sind Daten das neue Gold. Bei einer ROI-Betrachtung sollten Sie also nicht nur Zeitersparnis mit Investition vergleichen, sondern auch die Möglichkeiten, die gesammelten Daten mit Mehrwert nutzen zu können.


Ihre Erwartung an eine neue Backup-Lösung (und den Anbieter) sollte also sein, dass keine übermäßigen Versprechungen gemacht werden und tolle Demo-Tricks zu sehen sind. Nutzen Sie Testversionen, bei denen Sie alles in der Hand haben, um einen wirklichen Einblick zu gewinnen. 

#4 Wiederherstellung ist langsam und die Backup-Zyklen liegen weit auseinander


Bei der Produktpräsentation wird Ihnen möglicherweise ein Wow-Faktor geboten. Aber bei näherem Hinsehen tritt meistens eine andere Realität ein. Den gewünschten Effekt zu erreichen, das dauert in der Realität meist Wochen oder Monate.
Ein weiterer Knackpunkt sind Wiederherstellungszeit und Flexibilität. Oftmals stellt sich nicht die Frage, ob etwas wiederhergestellt werden kann, sondern wie schnell und einfach das abläuft. Überlegen Sie mal, wie viele Klicks Sie benötigen, um etwas Einfaches wiederherzustellen, beispielsweise eine E-Mail. Die Anzahl der Klicks ist möglicherweise überraschend hoch. Vielen Lösungen fehlt die Flexibilität auf granularer Ebene, um Dinge wiederherzustellen oder die Skalierbarkeit bei großen Abläufen.

Tatsächlich gibt es immer noch Lösungen, bei denen Anwender nicht die Möglichkeit haben, Daten selbst wiederherzustellen. Dabei lieben IT-Mitarbeiter diese Funktion – sie macht den Urlaub deutlich entspannter.

Ihre nächste Backup-Lösung muss vorweisen können, stets am Puls der Zeit zu sein und ein Fundament an zufriedenen, langjährigen Kunden zu haben. Wählen Sie eine Lösung, bei der Kunden sich auf das neue Release schon richtig freuen und sich nicht fürchten müssen.

#5 Kostet mich einfach zu viel Zeit und Ressourcen


Bei Backup-Software kann man die einfache Anwendbarkeit nicht unter den Tisch kehren. Eine Backup-Lösung zu babysitten ist leider Realität für viele IT-Experten. Zu viele Lösungen sind nicht benutzerfreundlich und viel zu kompliziert konzipiert.

Andere Lösungen machen zwar was man sich vorgenommen hat, allerdings erst nachdem einiges an Skripts geschrieben wurde oder mit eine gewissen Level an PowerShell-Wissen. Software soll für Sie arbeiten und nicht andersrum!

Ein letzter und wichtiger Faktor: Eine Backup-Lösung muss in der Lage sein, mit Ihrem Unternehmen zu wachsen und sich anzupassen. Wenn ein neues NAS dazu führt, dass Sie die komplette Datenschutz-Strategie anpassen müssen oder Ihnen Bauchschmerzen verursacht, dann ist die eingesetzte Lösung schlichtweg schlecht.

Ihre neue Backup-Lösung sollte Ihnen Zeit schenken. Zeit, die Sie mit anderen Prio-Themen verbringen oder besser, in Gleitzeit umwandeln können.

Fragen Checkliste

Stabilität

Wie oft leidet die Stabilität der jetzigen Backup-Lösung (Bugs, Jobs werden nicht ausgeführt, etc.)?

Flexibilität

Wie sieht die Strategie für die nächsten 3 - 5 Jahre für Backup Storage aus - wie beeinflussen Datenwachstum, Cloud Mobilität und Sicherheitsrisiken diese Strategie?
 

Datennutzung

Ihre Backups sind eine Goldmine an Unternehmensdaten - wie nutzen Sie diese Daten um Ihr Unternehmen weiterzubringen?

Backup & Recovery Geschwindigkeit

Zugang zu Daten ist immens wichtig, werden RTO und RPO bei Ihnen besser oder geht die Kurve nach unten? Wie sah das im Vergleich zu heute vor –drei bis füng Jahren aus, und wo sollen diese idealerweise stehen?

Einfachheit

Wie viel Zeit verbringen Sie mit babysitten Ihrer Back-ups? Wenn man diese Zeit halbieren könnte, was würden Sie mit der gewonnen Zeit machen?

Bonus Frage

Wie sieht es eigentlich wirtschaftlich mit Ihrem Backup-Anbieter aus? Ist das Unternehmen auf die Zukunft ausgerichtet und wie haben sich die Unternehmenszahlen in den letzten Jahren entwickelt?

Unglücklicherweise spielt diese Frage eine wichtigere Rolle als jemals zuvor. Wir befinden uns in unsicheren Zeiten und einige Unternehmen sehen sich in auswegslosen Situationen. Bevor Sie also in eine Backup-Lösung investieren, schauen Sie sich unbedingt die wichtigsten Kennzahlen des Anbieters an.

Fazit
 

Wir hoffen, dass Sie die 5 Gründe zum Nachdenken angeregt haben und Sie eine bessere Idee davon haben, was an Ihrer Backup-Strategie zu tun ist.

Bei Konica Minolta ist es uns besonders wichtig, dass wir mit zukunftsorientierten Partnern zusammenarbeiten, um Ihnen die bestmöglichen Lösungen für Ihr Unternehmen anzubieten. Daher setzen wir bei Back-up & Recovery auf veeam. Gerne können wir uns auch persönlich über Ihre Back-up-Strategie unterhalten - am besten kontaktieren Sie uns über dieses Formular.


*Umfrage von veeam, mit deren Unterstützung dieser Artikel entstanden ist​

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