Von der Idee zur Umsetzung – Erfahrungen von André Statkus

 

Können Sie sich vorstellen, wie groß die Auswirkung für einen Kunden ist, dass er nicht mehr zwischen dem Drucksystem und seinem Computer hin und her laufen muss, weil er sofort in der Lage ist, die Druckaufträge direkt über das Display des Systems zu drucken? Nun, Zeit ist für unsere Kunden sehr wichtig. Ich möchte Ihnen nun erzählen, wie meine Idee, die ich gemeinsam mit meinen Kollegen umgesetzt habe, diesen Vorteil für unsere Kunden gebracht hat.

Im Jahr 2012 begann ich für das Office Produkt Management zu arbeiten. Ich habe durch die Arbeit mit unseren zwei Kerntechnologien meine Leidenschaft schnell gefunden, die es uns erlaubt, Software in unsere Systeme zu integrieren oder das Benutzerdisplay auf die Anforderungen des Kunden anzupassen.
Eine von ihnen ist OpenAPI. Was bedeutet das? Nun, einfach erklärt ist es die Kommunikation zwischen zwei Menschen: Sie verstehen sich nur, wenn sie dieselbe Sprache sprechen und über das gleiche Vokabular verfügen. In unserer Welt bedeutet dies, dass die Produktionsgeräte mit vielen Softwareanwendungen außerhalb des Systems kommunizieren können, wenn sie dieselbe „Sprache“ sprechen.

Meine Programmierkenntnisse haben mir geholfen, zusammen mit meinem damaligen Teamleiter Helge Dolgener und einer externen Agentur nette Benutzeroberflächen zu kreieren, welche wir dann Kunden auf Ausstellungen und Messen vorführten. Wir erstellten lustige Displays, wie zum Beispiel das Cockpit eines Hubschraubers, um den Kunden zu zeigen, was alles möglich ist.
In 2015, wechselte ich dann in die International Marketing Abteilung, wo ich für Produktionssysteme und erneut für OpenAPI zuständig bin.

Nach den ersten Monaten, in denen ich mit den Produktionssystemen gearbeitet hatte, dachte ich darüber nach, wie man die Systeme und eine der beiden Technologien, in diesem Fall OpenAPI, kombinieren könnte.
Daher habe ich nach sinnvollen Anwendungsfällen gesucht, die unseren Kunden einen Mehrwert und echten Nutzen bringen. Bevor wir uns eingehend mit der Idee beschäftigen, war es notwendig, sich mit der Software „AccurioPro Flux“ vertraut zu machen, die der Hauptgrund für die Optimierung des Druckworkflows war. Die Idee war eine APP wie auf unseren Handys für unsere Produktionsdrucksysteme zu erstellen.
Zeiteffizienz für unsere Kunden war der Antrieb für diese Idee. Ich habe mich sofort an einen meiner Kollegen (Achim Ricks) gewandt, der für diese Software verantwortlich ist und sofort vom Mehrwert für den Kunden überzeugt war.

Von diesem Zeitpunkt an haben wir versucht herauszufinden, was wirklich die genauen Anforderungen unserer Kunden sind und welche Funktionen die APP haben sollte. Nach einigen Besprechungen, Tests und Skype-Sessions war der Tag da, wir zeigten erstmals eine laufende Anwendung namens Flux Panel. Das Feedback der Kunden war großartig! Das hat meine Kollegen und mich dazu gebracht, daran zu glauben und dafür zu kämpfen.

Die generelle Botschaft für unsere Vertriebskollegen und Kunden war, dass wir erstmals eine vollständige Harmonisierung der Produktionsdrucksysteme und der –Software hergestellt hatten.

Sie fragen sich nun vielleicht warum ich Ihnen diese Geschichte erzähle. Meine Kollegen und ich möchten Sie dazu ermutigen, falls Sie eine Idee haben, einen Prozess im Unternehmen zu verbessern oder etwas völlig Neues zu schaffen, es zu versuchen und daran zu glauben. Die Zeit, die Sie mit den Kollegen verbringen werden, um Ihre Idee in die Realität umzusetzen, ist motivierend und sorgt für einen großartigen Teamgeist.
 
Zu guter Letzt, möchte ich noch meinen Kollegen Lorenz Wenzel, Michael Flüh und Pascal Lingau danken, die es ermöglicht haben, dass dieses Flux Panel heute auf unseren Systemen zur Verfügung steht und bei denen die uns in dieser Zeit unterstützt haben.

Ein großer Dank geht auch an Michael Molbaek, meinen Teamleiter, der mir die Zeit gegeben hat, in die Idee zu investieren.