Cyber-Angriffe im Mittelstand: Warum KMU dringend ihre IT-Security auf den Prüfstand stellen sollten

| 25 Februar 2022

Bedrohungen wie der Log4J-Vorfall treffen immer mehr Unternehmen

Wieder einmal machte eine Welle von Cyber-Angriffen Schlagzeilen. Eine gravierende Sicherheitslücke in der weit verbreiteten Software-Bibliothek Log4J sorgte zum Jahreswechsel 2021 auf 2022 für Aufsehen – und schlaflose Nächte bei IT-Verantwortlichen und Management. Doch das prominente Beispiel ist nur die Spitze eines wachsenden Eisberges. Jüngste Studien zeigen: Der Mittelstand sieht sich massiv bedroht von Problemen mit der IT-Security, die Auswirkungen sind alles andere als „virtuell“. Ein erster, handfester Schritt zur Lösung ist eine systematische IT-Security-Analyse.



Hohe Schäden im Mittelstand durch Cyber-Angriffe

Spätestens als das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) die Warnstufe im Zusammenhang mit der Log4J-Sicherheitslücke auf Rot gesetzt  hatte, wurde vielen Verantwortlichen bewusst: Es ist höchste Zeit, zu handeln. Eine aktuelle Studie des Branchenverbands Bitkom unterstreicht die Brisanz des Themas. 88 Prozent aller befragten Unternehmen waren demnach in letzter Zeit von Angriffen betroffen, bei den übrigen befragten Unternehmen besteht zumindest der Verdacht. Neben dem Diebstahl von Geräten wie IP-Kameras oder Notebooks gehören digitale Sabotage und das Ausspähen digitaler Informationen zu den häufigsten Vorfällen. Besonders stark zugenommen haben die Cyber-Attacken bei Unternehmen mit bis zu 100 Mitarbeitenden, gefolgt von Unternehmen mit bis zu 500 Mitarbeitenden. Ein häufiges Einfallstor ist dabei das Home-Office: Im ArbeitsÜBERALLtag mit dezentralen Teams kam es bei sechs von zehn Unternehmen zu Sicherheitsvorfällen mit Remote-Arbeitsplätzen. Der geschätzte Gesamtschaden bei allen befragten Unternehmen liegt weit über 200 Milliarden Euro. Für ein mittelständisches Unternehmen entstand im Durchschnitt ein Schaden von mehreren zehntausend Euro – allein im Jahr 2021.

 

IT-Security hat auch rechtliche Dimensionen 

Die Zahlen unterstreichen: Programmierfehler, Schwachstellen in IT-Systemen sowie gezielte Attacken durch Hacker und andere Cyber-Kriminelle sind zu einer realen Bedrohung für die Informationssicherheit geworden. Deutsche Familienunternehmen und mittelständische Betriebe sind nicht nur massiv betroffen, sondern häufig auch schlechter gesichert als Großkonzerne. Mit zunehmender Digitalisierung und Automatisierung von Geschäfts- und Produktionsprozessen wachsen dabei auch die rechtlichen Anforderungen. Denn nicht nur diverse Branchenstandards und Normen gilt es zu erfüllen, sondern auch gesetzliche Vorgaben wie die EU-DSGVO, das Geschäftsgeheimnis-Gesetz oder die Verordnung zum besonderen Schutz kritischer Infrastrukturen. Verantwortlich für die Umsetzung ist die Geschäftsführung. Wer nachlässig bei der IT-Security ist, riskiert nicht nur Angriffe von Kriminellen – sondern auch den Verlust von Reputation, den Entzug von Lizenzen und Genehmigungen oder sogar juristische Konsequenzen.

 

Informationssicherheit und der Faktor Mensch  

Während aber die Anforderungen an die Cyber Security in den Unternehmen kontinuierlich steigen, wächst die Verunsicherung unter den Mitarbeitenden. Vielfach ist es die mangelnde Erfahrung bei der Installation und Nutzung neuer Technologien und Anwendungen, die das Eindringen von Cyber-Kriminellen erleichtern. Das eigene IT-Team auszubauen und konsequent gegenzusteuern, ist oft nicht ohne weiteres möglich. Denn der IT-Fachkräftemangel macht sich quer durch alle Branchen bemerkbar. Und das IT-Personal ist oft zu überlastet, um das IT-Sicherheitskonzept gründlich auf den Prüfstand zu stellen.

 

IT-Sicherheitskonzept im Mittelstand optimieren: Womit anfangen?

Schwachstellen kennen, Risiken minimieren und für Cyber-Angriffe gerüstet sein – eine gewaltige Aufgabe, die für die Verantwortlichen im Mittelstand oft schwierig zu meistern ist. Allein die Frage nach dem ersten sinnvollen Schritt bringt viele zur Verzweiflung, offene Baustellen gibt es schließlich einige. Welche IT-Risiken sind am größten? Wo gibt es Einfallstore für Kriminelle? Was muss bei der Cyber Security als erstes passieren? Klar ist nur eins: Das Allheilmittel für 100 Prozent Sicherheit gibt es nicht. Dafür aber eine sinnvolle Methode, um die Herausforderungen mit System anzugehen.

 

Der erste Schritt: die professionelle IT-Security-Analyse

Eine fundierte Bestandsaufnahme ist die wichtigste Voraussetzung, um ein wirkungsvolles Sicherheitskonzept zu implementieren – und alle Vorgaben und Richtlinien zu erfüllen. Welche Geräte, Daten, Mitarbeitenden und Prozesse sind zu berücksichtigen? Und woran merken Unternehmen überhaupt, ob ihre IT wirklich sicher ist? Eine professionelle und systematische IT-Security-Analyse schafft hier Abhilfe . Externe Expertenteams haben sich darauf spezialisiert, in Unternehmen der Informationssicherheit auf den Grund zu gehen und dringende Handlungsfelder zu identifizieren – mit einem unvoreingenommenen Blick von außen. Das setzt den Grundstein für ein tragfähiges IT-Sicherheitskonzept: passend dimensioniert und auf zukünftige Herausforderungen vorbereitet.

 

So läuft eine IT-Security-Analyse ab

Eine IT-Security-Analyse mit den Consultants von Konica Minolta verläuft planbar und systematisch, effizient und gemeinsam mit den IT-Profis im jeweiligen Unternehmen. Im Rahmen von strukturierten Workshops nimmt das Team eine objektive und professionelle Bestandsaufnahme der aktuell implementierten Informations- und IT-Sicherheitsmaßnahmen vor, wertet die Ergebnisse aus und gibt den Verantwortlichen fundierte Handlungsempfehlungen an die Hand. Je nach Arbeitsweisen und -modellen der Betriebe liegt der Fokus einer IT-Security-Analyse auf den Gegebenheiten vor Ort oder auf virtuellen Umgebungen, Cloud-Lösungen und dezentralen Strukturen.

 

Grundlage für eine sichere Unternehmens-IT

Zu den Workshops und Analysen erhalten die geprüften Unternehmen ein übersichtlich zusammengefasstes Ergebnis inklusive Risikoeinschätzung. Darauf basierend empfehlen die externen IT-Profis konkrete Maßnahmen, schlagen eine Priorisierung vor und unterstützen auf Wunsch bei der Umsetzung. So gibt die systematische IT-Security-Analyse schnell und verlässlich Auskunft über den aktuellen Stand der implementierten IT-Sicherheit und eine Risikobewertung der Schwachstellen. Zudem dienen die Ergebnisse als Nachweis für eine Cyberversicherung, die mittelständische Unternehmen gegen Schäden im Zusammenhang mit Internetkriminalität absichern.

 

Bei der IT-Security bloß nicht zögern

Nur wer seine Handlungsoptionen kennt, kann sich gegen rapide zunehmende Bedrohungen schützen – denn die nächste schwerwiegende Sicherheitslücke kommt bestimmt. Gut beraten ist, wer sich rechtzeitig um eine professionelle IT-Security-Analyse kümmert. Das Team von Konica Minolta ist gerne zur Stelle, um Ihrem Unternehmen dabei zu helfen, sich gegen IT-Kriminalität abzusichern.

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